In schwierigen Umständen

Ganz gleich, ob sich auf natürlichem Weg ein Baby ankündigt oder per künstlicher Befruchtung: Ein gesundes Kind wünschen sich alle zukünftigen Eltern. Manchmal stehen die Zeichen für eine unbeschwerte Schwangerschaft aber nicht so günstig: Wenn schwere Erbkrankheiten in der Familie vorkommen oder das Paar bereits eine Tot- oder Fehlgeburt erlitten hat, ist das Bedürfnis nach Sicherheit im Vorfeld besonders groß. Dafür gibt es in Deutschland die Möglichkeit der Präimplantationsdiagnostik. Sie kann schwerwiegende genetische Fehler oder Chromosomenschäden noch vor dem Einsetzen eines künstlich gezeugten Embryos in die Gebärmutter entdecken. Grundsätzlich ist die Präimplantationsdiagnostik verboten, aber das Gesetz macht seit 2011 einige Ausnahmen unter bestimmten Auflagen.